Patricia Holland Moritz ...

Patricia Holland Moritz wurde in Karl-Marx-Stadt – dem heutigen Chemnitz – geboren.

Sie arbeitete in Leipzig als Buchhändlerin, verließ dann die DDR und heuerte in Paris als Speditionskauffrau an. Sie studierte später in Berlin Nordamerikanistik und wurde Bookerin für verschiedene Bands, bis sie schließlich in einem großen Verlagshaus landete, in dem sie das Buchgeschäft von der Pike auf erlernte.

Ihre Schreibwelt ist vielseitig: Sie bloggt den „Spirit of Kasimir“ und schreibt Artikel zum aktuellem politischen Geschehen, unter anderem für die Zeitschrift „Abwärts“ und die „Literabiles“- Anthologien des Freien Deutschen Autorenverbands Bayern, FDA.

Für ihren Frankreichroman »Zweisiedler« 2006 erhielt sie das Arbeitsstipendium des Berliner Senats. Sie ist außerdem Co-Autorin der Autobiografie des Leipziger Pfarrers Christian Führer »Und wir sind dabei gewesen – Die Revolution, die aus der Kirche kam« (Ullstein 2011) sowie der von Frank Schäfer „Ich bin nicht auf der Welt, um glücklich zu sein“ (Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf Berlin, ET: Frühjahr 2018.

Mit Kurzkrimis ist die Autorin in bisher sechs Anthologien des Leipziger Verlags „edition krimi“ vertreten (u.a. in „Giftmorde“, „Sachsenmorde“, „Auf heiligem Boden“, „Weihnachtsmorde“).

Auf ihren zahllosen Veranstaltungen las sie bereits mit renommierten Autoren wie Håkan Nesser, Arne Dahl und Ulrich Wickert.

2014 startete sie die Berliner Krimiserie um die Ermittlerin Rebekka Schomberg mit „Die Einsamkeit des Chamäleons“, worauf. »Kältetod« folgte. Dieser Krimi aus dem Crystal Meth-Milieu Berlins wurde vom Tip zur „ausgefallensten Mordmethode“ gekürt (2015).

Seit 2016 arbeitet die Autorin an zwei Kriminalromanen parallel, von denen sich einer mit der Arbeit und den wahren Fällen des weltweit ersten „Profilers“ befasst, der in den 60er Jahren an der Berliner Charité forschte.

Patricia Holland Moritz ist Mitglied in den AutorInnenvereinigungen Syndikat, Mörderische Schwestern Berlin e.V. und 42er Autoren e.V.

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Mordzeitlose

"Mordzeitlose"

Sie gilt als Koryphäe der Botanik. Und nun hat sie es geschafft: Margrit Kunkel ist die neue Direktorin der Holländischen Gartenakademie in Berlin. Ihr Modell des Slow Gardenings scheint nicht nur dem Garten, sondern auch seinen Gärtnern und allen Besuchern eine völlig neue Harmonie zu verleihen. – Wäre da nicht Everding, Kommissar der Brandenburger Kripo, der aus einem Unfall partout einen Mordfall konstruieren will und Margrit gerade dann bedrohlich nahe kommt, als sie im Kakteenhaus auf eine verdorrte Hand im Boden stößt.

 

Kältetod

"Kältetod"

Tödlicher Energierausch

Im Juli 2014 beherrschte ein SPD-Politiker die Schlagzeilen der deutschen Medienlandschaft: Michael Hartmann, ehemaliger SPD-Innenpolitiker, beichtete den Konsum der Modedroge Crystal Meth. Von Energie berauscht, führt diese gefährliche Substanz in eine umgehende Abhängigkeit, die den Körper des Konsumenten von innen heraus zerstört. Im neuen Kriminalroman »Kältetod« von Autorin Patricia Holland Moritz wird die Droge zu einem wirksamen Mordinstrument. In ihrem zweiten Fall geht die Ermittlerin Rebekka Schomberg gemeinsam mit dem Berliner Kriminalpolizisten Mark Tschirner mehreren Morden auf den Grund. Den Leser erwartet dabei eine taffe Protagonistin, die vor ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden nicht zurückschreckt.

Rebekka Schombergs guter Freund Freddy verschwindet spurlos. Während die Suche nach ihm auf Hochtouren läuft, wird der Kulturstaatssekretär Berlins erhängt aufgefunden – mit der Droge Crystal Meth im Blut. Bei der Durchsuchung des Hauses stößt Mark Tschirner, Ermittler bei der Berliner Kripo und Rebekkas Geliebter, auf einen Chat des Opfers mit einem jungen Mann. Der Nickname dieses Mannes »Gayromeo« weist auf einen homosexuellen Drogenkontakt hin und dieser sieht dem verschwundenen Freddy verblüffend ähnlich.
 

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